Vita Lars C. Arnold

Geboren wird Lars C. Arnold 1968 im hessischen Gießen nahe Frankfurt am Main. Nach Beendigung des Wirtschaftsgymnasiums mit dem Fachabitur in Wirtschaftslehre absolviert er zunächst beim weltgrößten Hotelkonzern Accor in deren First Class Hotels in Wetzlar und Avignon eine Berufsausbildung zum Hotelfachmann. Im Anschluss wirkt er für die Steigenberger Hotels AG bereits in der Planungsphase maßgeblich an der Neueröffnung des traditionsreichen„Ritter’s Park Hotel“ in Bad Homburg mit. Als Vertreter des Direktoriums begrüßt er im Dezember 1990 schließlich die ersten Besucher dieser ehemaligen Residenz kaiserlicher Staatsgäste. Daran schließt sich unmittelbar die Mitarbeit in der Verkaufsförderung in der Frankfurter Zentrale des Reiseveranstalters DERTOUR an.

Hier organisiert und leitet Lars Arnold bundesweit zahlreiche Produkt- und Computer-Schulungen für lokale Reisebüro-Mitarbeiter und organisiert eigenverantwortlich die Messe-Präsenzen des Unternehmens auch international. Familiär und schulisch bedingt bleibt Arnolds Interesse für Finanz- und Wirtschaftsfragen ungebrochen.

Es folgt eine zweite Berufsausbildung zum Versicherungsfachmann. 1995 Umzug in die Wahlheimat Hamburg. In den anschließenden Jahren übernimmt er immer wieder Pionier-Aufgaben und baut von 1993 bis 2001 für verschiedene Versicherungsgesellschaften, Banken und private Vermögensverwalter – zuletzt als Vertriebsleiter Deutschland - erfolgreiche Vertriebssysteme auf.

Mit Anfang 30 wird er durch seinen Komparsen-Auftritt bei „SOKO Leipzig“ an eine immer verdrängte Leidenschaft erinnert: Film und Fernsehen. Wie schon in der Finanzwelt, beginnt Arnold auch hier von der Pike auf: durch ein Office-Praktikum verschafft er sich zunächst einen Überblick der Strukturen und Abläufe einer internationalen Kinospielfilmproduktion in Köln. Nur vier Wochen später verstärkt er bereits das Casting-Department und betreut zeitweilig bis zu 300 Komparsen am Set. Einem der Komparsen verhilft er spontan zu einer kleinen Sprechrolle. Im Anschluss arbeitet Lars C. Arnold in Hamburg als Location Manager und Komparsen-Caster bei dem Diplomfilm „Die Katze von Altona“ mit. Zur theoretischen Vervollständigung der bisherigen Praxiserfahrung besucht er direkt danach das Institut für europäische Medienbildung in Köln. Dort erwirbt er von den zum Teil internationalen Dozenten umfassende Kenntnisse über sämtliche Entwicklungsschritte einer Filmproduktion – vom ersten Pitch bis zum Box Office. Kurze Zeit nach Erhalt des Zertifikats in ‚Produzieren & Co-Produzieren in Europa & USA‘ setzt Lars C. Arnold das Erlernte praktisch um: er schreibt ein 5-minütiges Drehbuch und kann dies alsbald an Studio Universal Network verkaufen. Gemeinsam mit Studio Universal Network und Partnern produziert er den Film („endlich“) selbst und bringt ihn im Hamburger UCI-Kino zur Uraufführung.

Zeitgleich erhält er die Nachricht, dass er als Stipendiat der Carl-Duisberg-Gesellschaft für 12 Monate in der Produktions- und Managementfirma International Arts Entertainment in Los Angeles Erfahrungen sammeln darf. Produzent Alan Greenspan fördert Arnolds berufliche Interessen und ist von den Drehbuchanalysen seines Praktikanten schon bald überzeugt. Seine dortige Freizeit verbringt Arnold tageweise in der Kanzlei der Entertainment-Anwältin Kathy Zebrowski-Heller, im Büro des Schauspiel-Managers Paul Greenstone sowie mit Recherchen im Auftrag des Regisseurs Christopher Monger.

Vor seiner Abreise in die USA gründet er die Schauspielagentur MovieMind International. Nur wenige Wochen später wird das Unternehmen um den Geschäftsbereich der Filmproduktion erweitert. Arnold erwirbt Optionen auf einige ihm angebotene Ideen für Spielfilme, TV-Movies und TV-Serien. Für das erste von ihm ausgewählte Projekt erhält die junge Firma eine Drehbuchförderung durch die Filmstiftung NRW. Nach seiner Rückkehr aus den USA verwirklicht er im Sommer 2003 als Produzent auf eigenes Risiko eine 25-minütige Pilotfolge zu einer Ruhrpott-Fußball-Sitcom, die um 20:15 Uhr ausgestrahlt wird.

Im Winter 2003 arbeitet er an der Seite von Alan Greenspan in Italien bei der Spielfilmproduktion „A Good Woman“ (mit Scarlett Johansson, Helen Hunt u.a.) mit. Im Sommer 2005 wirkt er in Berlin als Produktionsleiter und Executive Producer an der Herstellung des englischsprachigen Films „Lake Of Soldiers“ mit. Fast nebenbei baute Arnold die Schauspielagentur kontinuierlich weiter aus und fokussiert sich dabei seit Anfang 2006 überwiegend auf bilinguale Darsteller, die das Team von MovieMind International Ltd. aktiv in qualifizierte Engagements bei Film und Fernsehen vermittelt.